Förderverein Jüdisches Zentrum

Jüdische Auszeichnung
Obermaier-Preis für Brigitta Stammet (Mitte), Dr. Arthur Obermaier (li.) der Stifter und Walter Momper (re.), Präsident des Abgeordneten-hauses.

German Jewish History Award

Eine hohe jüdische Auszeichnung für die Schatzmeisterin des Fördervereins Jüdisches Zentrum Göttingen: In einer feierlichen Zeremonie im Berliner Abgeordnetenhaus nahm Brigitta Stammer am 24. Januar die Auszeichnung von Dr. Arthur Obermaier, dem Stifter des Preises, entgegen. Der "Obermaier-Preis" würdigt das Engagement von Menschen für die örtliche Jüdische Gemeinschaft im historischen und kulturellem Bereich. Im Zentrum stand dabei die Göttinger Synagoge und ihre Translozierung. Im launigen Duett mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Fördervereins, Norbert Liebermann, nutzte Brigitta Stammer die Ehrung, um das Projekt bundesweit vorzustellen. Begleitet wurde die Preisträgerin unter anderem vom gesamten Vorstand des Fördervereins, um das Ereignis gebührend zu feiern. Das Preisgeld hat die Schatzmeisterin bereits gespendet, um die Haustür im Zentrum zu renovieren.

Die Göttinger Synagoge

Die Synagoge der Jüdischen Gemeinde70 Jahre nach der Zerstörung der Göttinger Synagoge in der Reichspogromnacht 1938, wurde die neue Synagoge der wiedererstandenen Jüdischen Gemeinde Göttingen am 9. November 2008 eingeweiht. Nach einem Festakt in der Aula der Universität trugen Mitglieder der Gemeinde die Thorarollen unter einem Baldachin vom Mahnmal am Standort der von den Nationalsozialisten geschändeten ehemaligen Synagoge zu ihrem neuen Gotteshaus in der Angerstraße. Eigentlich handelte es sich um eine „Wiedereinweihung“ und zweite Weihe, denn die neue Göttinger Synagoge kann bereits auf eine lange, stolze Geschichte als Landsynagoge in Bodenfelde an der Weser zurückblicken.    ••> mehr

Pessach

Das Pessachfest, das erste der drei Wallfahrtsfeste beginnt in diesem Jahr am Abend des 18. April und dauert bis zum 26. Wie alle jüdischen Feste hat auch Pessach einen geschichtlichen Hintergrund und erinnert an den Exodus aus Ägypten. In Erzählungen und Liedern wird am Sederabend daran erinnert. Dieser Abend folgt genauen Vorschriften, darunter auch die für Speisen. An den Pessach-Tagen beherrscht das ungesäuerte Brot, die Mazze, den Speiseplan, in Erinnerung an die Flucht aus Ägypten als das Brot nicht mehr gesäuert werden konnte.   Hintergrund

 

Benefizkonzert für Kinder und Bäume

Swinging AmateursDie St. Martinskirche in Geismar vibrierte bei den Klängen der Swinging Amatörs und des Gold-Quartetts. Mehr als 100 Besucher waren dem Aufruf zu diesem Benefizkonzert für den Wiederaufbau Kinder- und Jugenddorf Yemin Oder und der Wiederaufforstung des Carmel-Gebirges nach dem Feuer 2010 gefolgt. Ein bunter Abend mit viel Rhythmus zugunsten des guten Zwecks. Die Musiker beider Bands verzichteten auf ihr Honorar und begründeten das erfolgreiche Zusammenspiel mit "Hello Dolly". Die St. Martins-Gemeinde spendierte als Gastgeberin Imbiss und Getränke. Die Jüdische Gemeinde lud zu einem Gläschen koscheren Carmel-Rotweins und stellte Informationsmaterial über die Wiederaufforstung des Carmens zur Verfügung. Der Förderverein Jüdisches Zentrum Göttingen lieferte Bilder von dem zerstörten Kinder- und Jugenddorf, der Lions-Club Göttingen half mit einer kräftigen Spende.     ••> mehr

Bagele

Zu Pessach ist Kreativität in der Küche gefragt, weil während der Feiertage Brot oder andere mehlhaltigen Nahrungsmittel, die einen Säuerungsprozess durchlaufen können verboten sind. Bagel lassen sich auch mit Mazzemehl herstellen und können den Verzicht auf Brot erheblich leichter machen. Das Rezept auf talmud.de hat sich bewährt: Rezepte